HAUTTRENDS GLATT,STRAFF,SEIDIGwEICHGEPFLEGT UNDwOHLDUFTEND– sostellenwirsieunsVor,dieperfekteHaut Bis man sich in seiner eigenen aber rundum wohlfühlt, bedarf es mitunter ein wenig Nachhilfe. Die Oberhaut (lat. Epidermis) ist eben nicht nur das vielseitigste Organ des menschlichen Körpers. Sie dient gleichzeitig dem Schutz vor Umwelteinflüssen und übernimmt als viel beschäftigter Teil des Orga- nismus lebenswichtige Aufgaben des Immunsystems. Als unser persönlichstes Aushängeschild in Sachen Optik ist sie aber leider vor allem eines: eine Diva! Je nach Tageslaune ist sie einmal herrlich frisch, dann aber auch wieder blass, gerötet, bekommt Pickel und – spätestens seit der Pubertät – Haare an den unmöglichsten Stellen. die mensCHliCHe Haut: 2 M2 GROSS, 10 kG SCHwER UND 5,5 MILLI- ONEN HAARE. Der Anblick schöner, gepflegter Haut reizt. Sie signalisiert Gesund- heit, Jugendlichkeit, Erfolg und weckt sexuelle Wünsche. Kein Wunder also, dass wir in unser Aussehen investieren. Laut Dr. Rü- diger Mittendorff, Vorsitzender des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW), legte der Körperpflegemittelkonsum der Deutschen im Jahr 2009 um 1,7 % auf 12,83 Milliarden € zu. Dabei gab jeder Bundesbürger im Schnitt genauso viel für Rasur und andere Haarentfernungsmethoden aus wie für seine Hautcremes. Eines steht fest: Dichter Haarwuchs ist allenfalls noch auf dem Kopf erwünscht. aCHselHaar ist out: 97 % DER FRAUEN und 79 % DER MäNNER rasierenregelmässig! Eine Studie der Universität Leipzig offenbart, dass der Trend zur Haar- entfernung sogar weiter gestiegen ist. Etwa 97 % der jungen Frauen und 79 % der jüngeren Männer entfernen in aller Regelmäßigkeit an unterschiedlichen Körperregi- onen störende Härchen. Eine ak- tuelle hairfree Studie belegt sogar, dass sich über 80 % aller befragten Frauen massiv an Haaren an ihren Armen, Beinen, Achseln und im Intimbereich stören. Fachärzte und ausge- wiesene Beautyspezialisten bele- gen, dass die Nachfrage nach dauerhaften Lösungen für haarige Problemzonen seit Jahren steigt. „Überschüssige Körperbehaarung ist naturgegeben und das Stör- empfinden bei beiden Geschlech- tern gleich hoch“, so Dr. med. J. H. Reus aus Karlsruhe. Viele Frauen empfinden beispielsweise einen haarlosen Schambereich als hygienisch, praktisch und vor allem sexy. Sie fühlen sich gepflegt und empfinden Sex als ange- nehmer, sogar als völlig neues Erlebnis.„Sexuelles Wohlbefinden spielt dabei eine wichtige Rolle“, so Reus weiter. Heute ist die Enthaarung an unterschiedlichsten Körper- stellen eine Selbstverständlichkeit geworden. Selbst Stars wie Gwy- neth Paltrow erklären öffentlich, dass ihr neuer haarloser Intimbe- reich ihr Leben verändert habe. Im New Yorker Enthaarungsstudio der J. Sisters hängt eine Postkarte mit Gwyneths persönlicher Widmung. „Ich glaube, Frauen tun es, weil sie es als ihr sexy Geheimnis zwischen sich und ihrem Partner empfin- den“, kommentiert Linda Wells, Chefredakteurin des amerikani- schen Frauenmagazins„Allure“. 4 www.hairfree.eu
