Würde man Sie auch schon mal ohne Make-up und mit aufstehfrisur beim bäcker erwischen? Aber klar! Ich trage tagsüber im Grunde kaum Make-up und binde mir, bevor ich aus dem Haus gehe, häufig die Haare einfach zum Pfer- deschwanz hoch. Das ist praktisch und sieht gut aus. gibt es für Sie die ultimative Ästhetiksün- de, wenn es ums aussehen geht? Oh ja – wenn Frauen, die einfach nicht die Figur für Leggings oder Miniröcke haben, trotzdem meinen, solche Kleidungsstücke tragen zu müssen. Zu knappe Klei- dung gibt manchmal Proportio- nen und Hautstellen preis, die man nicht unbedingt sehen möchte. WelchenTeil Ihres Körpers mögen Sie besonders gern und welches wäre Ihr „Stiefkind“? Ich liebe meine Haare (lacht)! Die am Kopf, meine ich natürlich. Aber ein echtes Stiefkind gibt es nicht. Das bedeutet nicht, dass mein Körper perfekt ist. Aber er und ich kommen schon sehr lange sehr gut miteinander aus. Was sind Ihre Fashion-Favourites für den Sommer? Ich trage das ganze Jahr gerne enge Jeans. Aber es macht mir auch Spaß, mich aufzubrezeln. Im Sommer liebe ich leichte Kleider und High Heels. Meine Beine wollen immer gerne in die Sonne. Dann aber immer mit ausreichend Sonnenschutz. Wie sehen Sie denTrend zu großflächiger Haarentfernung? Besonders im Sommer lässt die Bademode uns Frauen da relativ wenig Spielraum, oder? Ich bin Ästhet und es ist mir wichtig, mich einfach jederzeit und spontan mit und in meiner Haut wohlzufühlen. Fänden Sie die Möglichkeit reizvoll, unerwünschte Körperhaare für immer loswerden zu können? Dauerhafte Haarentfernung ist doch sehr praktisch. Man muss sich nicht mehr ständig rasieren und spart so viel Zeit. Was ist mit dem star- ken geschlecht – ist ein brustpelz Ihrer Meinung nach männlich, unzeitgemäß oder einfach nur shocking? Ich finde, Körper- enthaarung ist auf jeden Fall auch ein Männerthema. Die Steinzeit ist schließlich vorbei. Ein Brustpelz à la Tom Selleck wäre für mich eher shocking. Andererseits wäre aber ein Mann, der sich die Beine enthaart, auch nicht mein Ding. Halten Sie Haarentfernung auch unter Prominenten für einTrendthema? Wer in der Öffentlichkeit steht, wird meist doppelt streng nach seinem Aussehen bewertet. Ich denke, Haarentfernung ist in je- dem Fall ein Dauerthema, egal, ob man prominent ist oder nicht. Man hört ja immer wieder von Frauen, die mit unrasierten Achseln abge- lichtet werden. Das sorgt sofort für eine große Negativschlagzeile mit anschließendem Imageknick. Und unrasierte Beine bei einer Frau sind ja auch total unsexy, wenn nicht sogar unästhetisch. Ist Ihnen schon mal eine enthaarungs- oder beauty- panne passiert? Sie meinen eine blutige Schnitt- verletzung kurz vor einem Termin oder so? Zum Glück nicht. Aber ich habe mal ver- sucht, mir die Haare selbst zu tönen, und habe Spritzer desTönungs- gels ins Gesicht bekommen. Leider habe ich sie nicht sofort weggewischt, und die unfreiwilligen „Sommersprossen“ sind erst nach ein paar Tagen wieder verschwunden. „nICHT MeHr raSIeren SParT vIeL ZeIT.“
